Vom Klavierbau zur modernen Maßarbeit in Küche und Bad: Seit 1922 steht der Name Theilig für Präzision und Beständigkeit. Begleiten Sie uns auf einer Zeitreise durch fast 100 Jahre Handwerksgeschichte in Zittau.
1922
Übernahme der Firma A.E.Haupt, welche mechanische Musikinstrumente heerstellte, durch Richard Theilig und Partner Häppel. Herstellung von Orchestrion und Klavieren.
1934
Sohn Charly wird Tischlergeselle
1935
Nachfrage für Klaviere lässt auf Grund der politischen Lage stark nach. Der Betrieb beginnt mit der Produktion von Fenstern, Türen und Innenausausbau.
1939
Während des 2.Weltkrieges ist Richard Theilig mit seinen übriggebliebenen Gesellen mit dem Innenausbau von Krankenwägen beschäftigt.
1945
Herstellung von Küchenmöbeln und Kleiderschränken, welche nach dem Krieg stark gebraucht werden.
1952
Ein weiteres Standbein: Eröffnung eines Geschäftes für Wohnraummöbel und Küchenmöbel: die Geburtsstunde des Küchenhandels auf der äußeren Weberstrasse 32. Dieses bleibt immer in Familienbesitz und spezialisiert sich im Laufe der Jahre auf Küchenmöbel. Zusätzlich wird ab Anfang der 80er Jahre das Anbauwandsystem MDW aus Hellerau (bei Dresden) verkauft.
1954
Richard Theilig stirbt, sein Sohn Charly besteht die Meisterprüfung. Das Foto zeigt das Meisterstück.
1961
Politisch unausweichlich wird das Unternehmen zur Hälfte Volkseigentum.
1963
Ab jetzt werden moderne Wohnzimmeranbaumöbel in Serienproduktion hergestellt und vom Fachhandel in Dresden vertrieben. (auf dem Bild: Modell „Gisela“)
1972
Die Produktion in Olbersdorf am Vorstadtbahnhof wird komplett in Volkseigentum überführt. Charly Theilig bleibt aber Betriebsdirektor. Der Betrieb wird der Möbelfabrik Großschönau angegliedert. Ab sofort werden Wohnzimmermöbel für den Export nach Frankreich in Serienproduktion hergestellt. Den Verkauf übernimmt eine staatliche Außenhandelsfirma in Berlin. (auf dem Bild das sogenannte „Frankreichzimmer“)
1978
Herstellung von Kleiderschränken in Serienproduktion.
1982
Gründet Sohn Jörgen Theilig eine Tischlerei und im hinteren Teil des Verkaufsgebäudes an der äußeren Weberstrasse 32 entsteht eine neue Produktionsstätte für Möbel, Innenausbau und Montage der Anbauwand MDW der deutschen Möbelwerkstätten aus Hellerau.
1991
Erhält Charly Theilig das Produktionsgebäude in Olbersdorf zurück und sein Sohn Jörgen zieht mit seiner Tischlerei dort wieder ein.
1993
Ab jetzt werden Stück für Stück die alten Gebäude auf der Weberstrasse ersetzt: so entsteht eine immer größer werdende Ausstellungsfläche für Küchen- und Badmöbel sowie ein großzügiges Büro.
1995
Beginn der Erweiterung des Lagers durch Anbau an die Tischlerei in Olbersdorf.
1997
Übernimmt Thomas Theilig, der Enkel von Richard Theilig, die Leitung im Küchenverkauf.